Haben wir aus den letzten Wochen bzw. werden wir aus den nächsten Wochen etwas lernen?

Homeoffice mag für einige eine tolle Sache sein, doch für andere hat das Konzept Homeoffice zusätzlichen Stress gebracht.
Dadurch wurde aber ein sehr wichtiges Thema sichtbar: es ist nicht egal wie wir wohnen, Wohnungen sind mehr als nur Schlafstätten, Nutzungsflexibilität ist ein wichtiger Faktor, die vorhandene digitale Infrastruktur unterscheidet das „Wollen“ vom „auch Können“.

Wir stehen am Anfang einer Entwicklung.
Die Entwicklung einiger Themen wie zum Beispiel die Digitalisierung war schon vor der Krise auf dem Weg und ist in den letzten Wochen beschleunigt worden.

Die letzten Wochen haben aber auch gezeigt, dass Bürobauten zukünftig mehr zur Interkation und zum Arbeiten im Team dienen werden und konzentrierte, selbständige Arbeit, wird zukünftig eher im Homeoffice erledigt werden, sofern möglich.

Homeoffice erfordert Disziplin und eine klare Trennung von Arbeit und Freizeit, denn Homeoffice bedeutet nicht ständig erreichbar sein zu müssen. Neue Formen der Mitarbeiterführung sind zu analysieren und zu verbessern, denn wir glauben, dass Produktivität und Motivation nicht davon abhängen, von wo man arbeitet, sondern wie Betriebsklima und Mitarbeiterführung funktionieren.
Auch die Kinderbetreuung muss anders geregelt werden als bisher und da es daheim keine EDV-Abteilung gibt, sind andere Konzepte der Schulung für das Verständnis der IT und der Fehlerbehebung vorzusehen. 

Es braucht neue gesetzliche und organisatorische Regeln für Homeoffice, die vom Versicherungsschutz über die Kostentragung für z.B. die Anmietung von „Shared Offices“ oder Errichtung einer digitalen Infrastruktur bis zum heißen Thema der Datensicherheit gehen.

All diese Entwicklungen werden auch Auswirkungen auf die Immobilienbranche haben.

Mag. Peter Engert

ÖGNI Geschäftsführer Mag. Peter Engert

 

 

Deswegen hat die ÖGNI zu einer Arbeitsgruppe „Wohnen & Arbeiten“ aufgerufen, an der aktuell 10 Vertreter verschiedenster Organisationen von Bauträgern, Architekten bis hin zu Rechtsanwälten gemeinsam diese Trends analysieren und weiterentwickeln.

Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, freuen wir uns darauf, bitte verfolgen Sie die weiteren Schritte auf unserer Webpage, im Newsletter und auf unseren Sozialen-Medien-Kanälen.

Autor: © ogni.at
FotoCredits Foto: © pixabay.com, © ogni.at

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